zuletzt aktualisiert: 2026
Kunst als gemeinsamer Ausgangspunkt
Friends United ist mehr als ein Kunstprojekt. Es ist eine Einladung zum Dialog, zur Begegnung und zum gegenseitigen Verständnis. Entstanden aus der Vision von Rolf Bouman, bringt die Initiative Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen, unabhängig von politischer Haltung, Nationalität oder kulturellem Hintergrund. Im Mittelpunkt steht die indigene Kunst der First Nations, die hier nicht nur gezeigt, sondern verstanden und gewürdigt wird.
Persönliche Wege, gemeinsame Verantwortung
Der ehemalige Nova Scotia Ministerpräsident Rodney MacDonald blickt auf eine lange persönliche Verbindung zu den Themen indigener Kultur und Selbstbestimmung zurück. Bereits als Lehrer hat Rodney MacDonald in einer First-Nations-Gemeinde sammelte er prägende Erfahrungen, die später auch seine politische Arbeit beeinflussten. Der enge Austausch mit indigenen Führungspersönlichkeiten machte deutlich: Wahre Veränderung entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch langfristiges Engagement, Respekt und echtes Zuhören.
Barrieren abbauen, Chancen schaffen
Ein zentrales Anliegen von Friends United ist es, bestehende gesellschaftliche Barrieren zu überwinden. Dabei geht es um mehr als wirtschaftliche Unterstützung. Es geht um Chancengleichheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben mit Perspektive zu führen. Zwar liegt der Fokus auf First Nations und indigenen Gemeinschaften, doch die zugrunde liegende Vision reicht weit darüber hinaus, hin zu einer offenen, inklusiven Gesellschaft.
Indigene Kunst als Stimme von Geschichte und Zukunft
Die Werke der beteiligten Künstlerinnen und Künstler erzählen Geschichten, von Schmerz und Verlust, aber auch von Hoffnung, Spiritualität und innerer Stärke. In vielen Arbeiten spiegelt sich die schwierige gemeinsame Geschichte zwischen indigenen Völkern und den europäischen Siedlern wider. Gleichzeitig zeigen sie einen klaren Blick nach vorn: auf Heilung, Würde und eine selbstbestimmte Zukunft.
Kunst wird hier zum Medium der Erinnerung, aber auch der Transformation. Sie macht sichtbar, was lange verdrängt wurde, und eröffnet neue Perspektiven.
Erinnerung, Verantwortung und symbolische Anerkennung
Der kritische Umgang mit historischen Symbolen und Denkmälern ist ein weiteres wichtiges Thema. Viele dieser Zeichen stehen für eine Vergangenheit, die für indigene Gemeinschaften mit Schmerz verbunden ist. In den letzten Jahrzehnten hat ein Umdenken begonnen, auf politischer Ebene ebenso wie in der Gesellschaft.
Dabei wird deutlich: Versöhnung ist nicht nur eine Frage finanzieller Mittel. Worte, Anerkennung und symbolische Gesten spielen eine zentrale Rolle, um Wunden zu heilen und Vertrauen aufzubauen.
Sprache als Seele der Kultur
Ein wiederkehrendes Motiv im Gespräch ist die Bedeutung der Sprache. Sie gilt als Herzstück jeder Kultur. Der Verlust einer Sprache bedeutet den Verlust eines Teils der eigenen Identität. Friends United versteht sich daher auch als Plattform zur Wiederbelebung indigener Sprachen und Traditionen, sichtbar, hörbar und erlebbar für ein internationales Publikum.
Für die Künstlerinnen und Künstler bedeutet dies nicht nur Anerkennung, sondern auch wirtschaftliche Perspektiven. Ihre Werke sind Ausdruck einer lebendigen, zeitgenössischen Kultur auf höchstem künstlerischem Niveau.
Blick nach vorne: Selbstbestimmung und Anerkennung
Mit Blick auf die kommenden Jahre steht ein klares Ziel im Raum: mehr Selbstständigkeit, mehr wirtschaftliche Stabilität und mehr Stolz auf die eigene kulturelle Identität. Gleichzeitig bleibt der Kampf gegen Rassismus eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Auch wenn bereits viel erreicht wurde, ist der Weg zu echter Gleichberechtigung noch nicht abgeschlossen.
Die treibende Kraft hinter Friends United
Abschließend wird die zentrale Rolle von Rolf Bouman hervorgehoben. Als Initiator, Förderer und Visionär ist er das Fundament von Friends United. Ohne sein persönliches Engagement, seine Ressourcen und seinen unermüdlichen Einsatz wäre dieses Projekt nicht möglich. Gemeinsam mit Gleichgesinnten schafft er eine Plattform, die weit über Kunst hinaus wirkt, als Zeichen für Hoffnung, Respekt und gelebte Verantwortung.
